ff. forschungsfolge

    Das Bochumer ikf institut für kredit- und finanzwirtschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, Gradmesser für Strukturentwicklungen und zugleich Signalgeber für Veränderungsprozesse in der Finanzindustrie zu sein. In der dazugehörigen Reihe "ff. forschungsfolge" werden aktuelle Analysen des ikf publiziert, die den Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis vertiefen. Herausgeber ist Prof. Dr. Stephan Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie geschäftsführender Vorstand des ikf.

 



Performance von Banken und Bankensystemen

    
I
m internationalen, häufig auf der Rentabilität basierenden Vergleich der Performance von Banken und Bankensystemen nimmt die deutsche Kreditwirtschaft regelmäßig einen der hinteren Plätze ein. Die Diskussion über die Gründe für dieses schwache Abschneiden fokussiert auf die Drei-Säulen-Struktur der Kreditwirtschaft, die in vielen anderen europäischen Ländern durch Reformmaßnahmen zumindest in Ansätzen aufgebrochen ist.

Vor diesem Hintergrund analysiert die Autorin theoretisch und empirisch, welchen Einfluss die die Säulenstruktur der Kreditwirtschaft prägenden Merkmale sowie diesbezügliche Reformmaßnahmen auf die, aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Stakeholder abgegrenzte, Performance der Banken ausüben. Untersuchungsgegenstand sind dabei die Banken und Bankensysteme der EU-15-Staaten sowie der Schweiz im Betrachtungszeitraum 1998 bis 2005.

 

Laura Kästner
Performance von Banken und Bankensystemen

ff. forschungsfolge 12
1. Auflage 2008
354 Seiten, broschiert, 39,90 EUR
ISBN 978-3-937519-92-0

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Kreditrisikotransfer europäischer BankenTheoretische Begründungsansätze und ihre kapitalmarktempirische Überprüfung anhand von Verbriefungstransaktionen

    
Z
ur aktiven Steuerung ihres Kreditportfolios verkaufen europäische Banken immer häufiger Kredite oder verbriefen diese auf traditionelle bzw. synthetische Weise. Dabei sollte der Kreditrisikotransfer stets dem unternehmerischen Oberziel - der nachhaltigen Steigerung des Shareholder Values - dienen.
Vor diesem Hintergrund prüft der Autor zunächst aus theoretischer Perspektive, inwieweit sich die Motive für den Kreditrisikotransfer mit einer wertorientierten Banksteuerung vereinbaren lassen. Anhand von Verbriefungstransaktionen der Jahre 1997 bis 2005 wird anschließend kapitalmarktempirisch untersucht, aus welchen Motiven heraus europäische Banken Kredite verbriefen und welche Auswirkungen diese Transaktionen auf den Eigenkapitalmarktwert des Originators haben.

 

Stephan Ricken
Kreditrisikotransfer europäischer Banken
Theoretische Begründungsansätze und ihre kapitalmarktempirische Überprüfung anhand von Verbriefungstransaktionen
ff. forschungsfolge 11
1. Auflage 2007
354 Seiten, broschiert, 39,90 EUR
IBSN 978-3-937519-74-6

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Selbstregulierungspotenzial in der Kreditwirtschaft

    
D
ie wesentlichen Ziele der in Deutschland am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Neuen Baseler Eigenkapitalverordnung ("Basel II") sind es, die Kapitalanforderungen stärker vom so genannten "ökonomischen Risiko" der Banken abhängig zu machen, die Entwicklung bankeigener Risikomodelle zu fördern und neuere Entwicklungen an den Finanzmärkten sowie im Risikomanagement der Institute zu berücksichtigen. Damit befindet sich die internationale Bankenregulierung in einem Paradigmenwechsel von einer bisher überwiegend quantitativen zu einer augenscheinlich vermehrt qualitativen Regulierung. Vor diesem Hintergrund ist es die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit, die Frage nach einem theoretischen Fundament für ein Selbstregulierungspotenzial von Banken zu beantworten und anschließend einen adäquaten regulativen Ordnungsrahmen aufzuzeigen, der sich im Spannungsfeld zwischen Staat und Markt bewähren kann.

 

André Uhde
Selbstregulierungspotenzial in der Kreditwirtschaft
ff. forschungsfolge 10

1. Auflage 2007
393 Seiten, broschiert, 39,90 EUR
IBSN 978-3-937519-67-8

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Semiaktive Management-Strategien für Aktienportfolios

    
E
mpirische Untersuchungen identifizieren eine durchschnittliche Unterperformance für aktives Management von Aktienportfolios. Eine wachsende Zahl von Investoren beschränkt sich daher darauf, zumindest einen Teil ihres Kapitals passiv anzulegen, verzichtet mit der Nachbildung einer Benchmark jedoch auf die Chance eine Überperformance zu erzielen. Ein Ansatz zur Lösung dieses Dilemmas sind semiaktive Management-Strategien, die Portfoliozusammenstellungen kostensparend anhand mechanischer Entscheidungsregeln vornehmen. Ziel dieser Arbeit ist die Modellierung sowie die ausführliche theoretische und empirische Überprüfung der Potenziale solcher semiaktiver Investitionskonzepte.

 

Stefan Sturm
Semiaktive Management-Strategien für Aktienportfolios
ff. forschungsfolge 09

1. Auflage 2007
408 Seiten, broschiert, 39,90 EUR
IBSN 978-3-937519-61-6

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Private-Equity-Investments in Buy Outs von Konzerneinheiten

    
P
rivate-Equity-Investoren haben sich im Rahmen der Übernahme von Tochterunternehmungen deutscher Konzerne inzwischen als feste Größe auf der Käuferseite etabliert. Darüber hinaus werden Investitionen von Beteiligungsgesellschaften in Konzern-Buy-Outs in der Öffentlichkeit sowohl rückblickend als auch zukünftig mit hohen Renditen in Verbindung gebracht. Zielsetzung der Arbeit ist daher die Analyse des Zusammenwirkens wesentlicher Transaktionsbeteiligter und die Identifizierung empirisch feststellbarer Erfolgsfaktoren solcher Investments.

 

Nicolas Weber
Private-Equity-Investments in Buy Outs von Konzerneinheiten
ff. forschungsfolge 08

1. Auflage 2006
470 Seiten, broschiert, 39,90 EUR
IBSN 978-3-937519-56-2

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